Die 10-Euro-Steckdose, die dir zeigt, welches Gerät heimlich dein Geld frisst
Smart-Home klingt teuer. Dann kam diese kleine Steckdose mit Strommessung — und plötzlich weiß halb Deutschland, was der alte Kühlschrank wirklich kostet.
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Es gibt eine Frage, die seit den letzten Strompreisrunden in jedem Haushalt schwelt: Was kostet mich dieses Ding da eigentlich?
Der alte Gefrierschrank im Keller. Die Spielkonsole im Standby. Der Router, der seit 2019 durchläuft. Bisher war die Antwort Raten. Seit es smarte Steckdosen mit Strommessung für einen Zehner gibt, ist die Antwort eine Zahl mit zwei Nachkommastellen.
Was das kleine Ding kann
Die Tapo-Steckdose von TP-Link sitzt zwischen Wandsteckdose und Gerät und macht drei Sachen: Sie misst den Verbrauch aufs Watt genau, sie schaltet per App oder Zeitplan, und sie gehorcht Alexa und Google.
Die Einrichtung ist der Moment, in dem Skeptiker kippen: App laden, QR-Code scannen, WLAN wählen — nach drei Minuten steht im Display, was der Fernseher gerade zieht.
Die Jagd nach dem Stromfresser
Wir haben zwei Wochen lang alles durchgemessen, was einen Stecker hat. Die Langeweile-Kandidaten: Router (überschaubar), Fernseher im Standby (fast nichts, moderne Geräte sind brav).
Und dann der Klassiker, der in fast jedem Haushalt auffliegt: das alte Kühl- oder Gefriergerät. Unser Keller-Veteran zog hochgerechnet einen dreistelligen Euro-Betrag pro Jahr — mehr als sein Restwert. Genau für diese Erkenntnis kaufen die Leute das Teil zu Zehntausenden: Die Steckdose kostet zehn Euro und beantwortet die Frage, ob sich ein neues Gerät rechnet, mit einer einzigen Zahl.
Der Alltag danach
Der Messmodus ist der Einstieg, hängen bleibt man an den Automatiken: Die Stehlampe geht abends von allein an, die Konsole der Kinder um 21 Uhr von allein aus, und die Kaffeemühle weckt niemanden mehr, weil die Steckdose erst ab 7 Uhr Strom gibt.
Klingt nach Spielerei — ist aber die Sorte Spielerei, die nach einem Monat schlicht zur Wohnung gehört.
Für wen sich das lohnt
Für Neugierige, für Sparfüchse, für Eltern mit Konsolen-Nachwuchs — und ehrlich gesagt für jeden, der schon einmal vor der Stromrechnung saß und „Wie bitte?!” gesagt hat.
Im Zweierpack kostet der Einstieg kaum mehr als eine Pizza. Die Antwort auf die Kühlschrank-Frage gibt es gratis dazu.