Das Geschenk für den Mann, der schon alles hat — und es garantiert nicht umtauscht
Vergiss Socken, Gin und Grillzubehör. Es gibt eine Kategorie, an die niemand denkt — und sie beginnt bei 8 Euro.
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Es gibt eine Sorte Mensch, für die Geschenke kaufen zur Strafarbeit wird.
Er hat die Kopfhörer schon. Das Grillbesteck auch, zweimal. Beim Pullover zuckt er höflich. Und der Gutschein — der liegt dann vierzehn Monate in der Schublade neben den anderen Gutscheinen.
Das Problem ist nicht der Mann. Das Problem ist die Kategorie. Alle schenken Dinge, die er braucht. Dabei funktionieren bei Menschen, die alles haben, nur noch Dinge, die er niemals selbst kaufen würde — aber sofort benutzen will.
Und genau dafür gibt es eine erstaunlich unterschätzte Kategorie: den Spieltisch.
Die sichere Bank: Karten, die wie Schmuck verpackt sind
Fangen wir mit dem kleinsten Risiko an. Monarch Playing Cards von theory11 sind Spielkarten, wie sie ein Concierge in einem Privatclub reichen würde: tiefblaues Etui, Goldprägung, Folienschnitt. Sie kosten so viel wie zwei Latte macchiato und sehen unter dem Baum aus wie ein Geschenk für 80 Euro.
Der Talisman
Dann die persönlichste Idee auf dieser Liste: ein Card Guard aus Messing — das kleine Gewicht, das Pokerspieler auf ihre Karten legen. Es gibt ihn als Hai, als Glücksmünze, als „All In”-Marke.
Warum das funktioniert? Weil es kein Gebrauchsgegenstand ist, sondern ein Ritual. Männer, die nie über Gefühle reden, tragen zwanzig Jahre denselben Glücksbringer im Portemonnaie. Schenk ihm einen mit Geschichte — er wird bei jedem Spieleabend auf dem Tisch liegen.
Das große Kaliber
Wenn es ein Hauptgeschenk sein soll — zum runden Geburtstag, von der ganzen Familie —, dann gibt es eine Antwort, die aussieht wie ein Möbelstück und klingt wie ein Turniertisch: der Bullets Pokerkoffer „Carmela” mit 500 Clay-Chips. Hamburger Firma, Chips mit echtem Turnier-Gewicht, Alukoffer mit Schaumstoff-Inlay.
Für den Genießer
Der Whisky-Geschenkkarton im Spielkarten-Stil — Gläser plus Pokerchips in einer Box — ist die Brücke zwischen Barwagen und Spieltisch. Kein Sammlerstück, aber ein Auftritt: Er deckt zwei Hobbys mit einem Paket ab und funktioniert selbst dann, wenn der Beschenkte am Ende doch lieber Skat spielt.
Für den Kopfmenschen
Und falls er eher der Typ ist, der Geschenke mit Inhalt mag: „The Biggest Bluff” von Maria Konnikova. Eine Psychologin, die noch nie Poker gespielt hat, beschließt, in einem Jahr Profi zu werden — und schreibt nebenbei das klügste Buch über Entscheidungen, Glück und Kontrolle, das in den letzten Jahren erschienen ist. New-York-Times-Bestseller, liest sich wie ein Roman.
Das ist das Buch, das er nach dem Urlaub weiterverschenkt. Höheres Lob gibt es in dieser Kategorie nicht.
Die eigentliche Regel
Merk dir für alle künftigen Anlässe nur diesen einen Satz: Männer, die alles haben, haben in Wahrheit nur alles, was man braucht.
Die Lücke ist da, wo das Spiel anfängt. Und das Schöne an dieser Lücke: Sie beginnt bei 8 Euro und endet, je nach Anlass, bei einem Koffer voller Chips — über den am Ende sogar der Schenkende froh ist. Schließlich sitzt man dann gemeinsam am Tisch.